Der Spritzvorgang

Jetzt sind die Wände glatt und weiß und es kann losgehen. Idealerweise lässt man die Baumwolltapete über Nacht einweichen, da es anonsten passieren kann, dass sich der Klebstoff beim anschließenden Durchrühren nicht vollständig mit der Baumwolle vermischt und nach dem Spritzen Kleberkugeln an der Wand sichtbar bleiben.

Falls Sie den ganzen Raum inclusive der Decke einheitlich spritzen wollen, kommt nun richtig Spaß an der Arbeit auf. Aus ca. einem Meter Abstand (abhängig von Material und Technik) wird die Baumwolle gleichmäßig mit kreisenden Bewegungen auf die Wand aufgetragen. Jetzt merkt man auch, ob die Wassermenge beim Einweichen korrekt war. Haben Sie zu wenig Wasser beigemischt, kommt keine Baumwolle aus der Sprizpistole. Bei zuviel Wasser lässt sich die Baumwolle hervorragend an die Wand befördern, bildet dort jedoch eine 'Platsch'-Struktur. Diese sieht nicht schön aus und ist daher unbedingt zu vermeiden. In diesem Fall müssen Sie nochmal einen Beutel Baumwolle untermischen und warten, bis das Material wieder ordentlich gequollen ist. Daher ist es immer ratsam mit wenig Wasser zu beginnen und schrittweise Wasser hinzuzufügen, bis sich die Masse gerade halbwegs vernünftig spritzen lässt. Damit erreicht dann auch der Anfänger ein Profi-Ergebnis. Wie bereits erwähnt, sollte der Spritzvorganng in 3-4 Arbeitsschritten erfolgen, wobei besonderer Wert auf die schnelle Trocknung gelegt werden muss.

Beim Spritzen der Decke, muss der Trichter nach oben abgewinkelt sein, da die Baumwolle ansonsten herausfallen würde. Hierzu wird meist ein Zwischenstück eingesetzt. Ansonsten gilt das bereits oben gesagte zum Spritzen der Wände. Bei der Decke ist darauf zu achten, dass sich Blasen bilden können, wenn das Material zu nass und zu dick aufgespritzt wird.

 
 
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